Futter

Viele Vergleiche zur Ernährung des Menschen lassen uns verstehen, warum die richtige Ernährung auch für Fische auch entscheidend für die Gesundheit verantwortlich ist. Ein großes Problem stellt oft die falsche Zusammensetzung des Futters dar. So brauchen Fische, die sich in der Natur überwiegend pflanzlich ernähren, auch Futter, das zum größten Teil Pflanzenbestandteile enthält. Fische, die sich eher räuberisch ernähren, wie z. B. die meisten Buntbarsche, benötigen ein Futter, das aus Muschelfleisch, Fischfleisch und Krebstieren zusammengesetzt ist.

Wenn sie zum Beispiel ein Gesellschaftsaquarium mit Pflanzenfressern und Räubern besitzen, ist es wichtig, den Speiseplan abwechslungsreich zu gestalten und beide Arten von Fischen bei der Ernährung zu berücksichtigen. Eine falsche Ernährung schwächt das Immunsystem Ihrer Fische und steigert die Empfindlichkeit gegenüber Krankheitserregern.

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Abwechslung bei der Ernährung mögen nicht nur Menschen, auch ihre Fische werden es schätzen. Es geht ihnen dadurch sichtbar besser und ihr Organismus wird weniger anfällig gegenüber Krankheitserregern, wenn sie nicht immer das gleiche Futter erhalten. Bieten Sie Ihren Fischen z. B. morgens und abends nie das gleiche Futter an, wechseln sie die Futtersorten oder auch Futterhersteller ab. So halten Sie die Abwechslung dauerhaft aufrecht und die Tiere werden seltener krank.

 

Ein weiteres großes Problem stellt überaltertes Futter und daraus resultierender Vitaminmangel dar. Nach Erstöffnung der Futterdose sollte das Futter innerhalb von drei Monaten aufgebraucht werden, da dann der Vitamingehalt drastisch abnimmt. Berücksichtigen Sie beim Kauf des Futters diese Tatsache und kaufen Sie lieber kleine Dosen, als zu große Dosen, die auch nach drei Monaten noch nicht aufgebraucht sind. 

 

Verschließen Sie die Futterdosen nach Gebrauch wieder richtig, damit keine Luft und auch kein Licht an das Futter gelangt. Daher sind auch transparente Behälter für Futter gänzlich ungeeignet. Die meisten Vitamine werden durch den UV-Anteil des Lichtes zerstört. Die Vitaminzufuhr ist für die Widerstandsfähigkeit gegen Krankheiten der wichtigste Faktor!

 

Letzter Punkt zum Thema Widerstandsfähigkeit ist noch das Frostfutter. Frostfutter ist eine empfehlenswerte Nahrungsergänzung und kann keine Krankheiten übertragen. Nur wenn die Kühlkette unterbrochen war, kommt es zu einer explosionsartigen Vermehrung von Bakterien im Futter, was sich negativ auswirken kann. Zudem enthält Frostfutter praktisch keine Vitamine. Eine nachträgliche Vitaminisierung ist dringend empfohlen.